
10 Jahre SOG.THEATER
Es ist ein großer Verdienst des in Wiener Neustadt ansässigen S.O.G. Theaters, die „vierte Wand“ zwischen den Akteuren und dem Publikum niedergerissen zu haben und die Zuschauer zu Akteuren zu machen, die selbst erzählen, auf der Bühne ins Geschehen eingreifen oder einfach nur zuschauen. Mit den verschiedenen Formen des Erinnerungs-, Forum- und Playback-Theaters trägt das S.O.G. Theater damit nicht nur zu einer Verlebendigung der niederösterreichischen Kulturlandschaft bei, sondern nimmt auch eine soziale Verantwortung wahr, die in unserer hochtechnisierten Zeit leider immer mehr ins Hintertreffen gerät: das Erzählen und Zuhören, das Einbringen eigener Erfahrungen, das gemeinschaftliche Gestalten – mit einem Wort die Begegnung von Mensch zu Mensch.
Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich
From New York I send you my warmest congratulations on the 10th anniversary of SOG-THEATRE. We are creating a new kind a theater, based on dignity and dialogue, and you are an important part of it. Please carry on for the next 10 years!
Jonathan Fox, Gründer des Playback Theaters
Tagungsbegleitung
Die DirektorInnen wurden durch das Theater in ihrer Arbeitserfahrung abgeholt und angesprochen. Es war für die Veranstaltung wirklich ein „Eisbrecher“ und wirkte sehr vertrauensstiftend.
MR. Mag. Stockhammer, Bildungsministerium, DirektorInnenkonferenz 2001 Puchberg/W.
Suchtprävention
Das Prinzip von Ursache und Wirkung wird am eigenen Leib nachspürbar, die erlebte Ohnmacht kann in Mitgestaltung und Mitverantwortung gewandelt werden.
DSA Petra Mellish, Fachstelle für Suchtvorbeugung NÖ
Theater der Unterdrückten
Dear Margarete, this is just to tell you that I was very happy to be in Neustadt and to meet your group. Also, it was very nice the evening at the forum and after the show, at the discussion. I was very much impressed by all the work with Theatre of Oppressed that is being done in Austria. It is true that in Germany there are perhaps more people involved in that work but they are more isolated persons – in Austria, what I have seen is several groups, entire groups, exploring the possibilities of TO and that is very important for all of us. Congratulations.
Augusto Boal, Brasilien (4.5.01) († 2009)
Waldviertelfestival
Ihr habt dermaßen tolle und großartige Arbeit geleistet, dass mir eigentlich die Worte fehlen. Ganz besonders möchte ich mich bedanken bei Robert Kraner und Margarete Meixner, die es schafften rund 250 Besucher dazu zu bringen, sich gegenseitig zu beklatschen.
Brigitte Temper, Koordinatorin des Waldviertel Festivals 2001 (8.5.01 zur Aufführung des Stückes „Frau Thaler will die Sterne holen“ am 1. 5. 01 Groß Siegharts)
Schule
Die 4a und 4b sind stärker zusammengewachsen. Wir sprechen öfter aus, was wir über die/den anderen denken. Wir haben einige besser kennen gelernt, wir trauen uns mehr und wir können besser mit Kritik umgehen.
Projekt Freunde, HS Gumpoldskirchen. Auszug aus der SchülerInnenzeitung
Unternehmenstheater
Es ist verblüffend, wie mit einfachen Methoden genau das aufgezeigt wird, was verbesserungsbedürftig ist. Man erkennt sich selbst, seine eigenen Schwächen, aber auch Stärken.
Eine Teilnehmerin
Es spricht das Gefühl an, regt zur Reflexion an und macht unkonventionelle Lösungen möglich.
Traude Novy und Evelyn Hödl, Kath. Frauenbewegung ED Wien
Pflegeheim/Erinnerungs- und Generationentheater
Es ist eine Form der Kultur, Geschichte auf diese Weise aufzuarbeiten. Die Heimbewohner haben so die Möglichkeit, ihr Leben aufzuarbeiten und sich mit ihrem Leben zu ‚versöhnen’. Wichtig ist es, sagen zu können, ‚mein Leben war wertvoll und wichtig!’.
Ehem. LHStv. Liese Prokop bei der Präsentation der Uraufführung des Erinnerungstheaters „Mit 17 hat man noch Träume“ 2003